5 bis 8 Unterbrechungen am Tag
Wer macht das bei uns? Wo liegt die Vorlage? Was gilt bei diesem Mandantentyp? Die Inhaberin beantwortet dieselben Fragen immer wieder. Jede Unterbrechung kostet Konzentration und Beratungszeit.
Für Steuerberatungskanzleien mit 10 bis 20 Mitarbeitenden
Kanzleihirn ist kein Steuerrechts-Chat. Es kennt Ihre Abläufe, Zuständigkeiten, Hausregeln und DATEV-Kniffe: von uns kuratiert, anonymisiert und mit Quelle belegt. Als Managed Service: Wir pflegen, Ihr Team fragt.
Hosting in Deutschland · Keine Mandantendaten im Wiki · Null Lock-in
Kanzlei-Wiki · Chat
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Neuer Mandant, Handwerks-GmbH, will zum Ersten zu uns wechseln. Was muss ich bei der Aufnahme alles machen?
Bei uns läuft die Mandantenaufnahme in fünf Schritten:
1. Erstgespräch führt die Inhaberin, inklusive Honorarrahmen.
2. Sachbearbeitung legt den Mandanten in DATEV an und erstellt die Vollmacht (Vorlage im Team-Ordner).
3. Identifizierung nach GwG vor der ersten Buchung, nicht danach.
4. Unterlagen erst anfordern, wenn der Vorberater die Kündigung bestätigt hat.
5. Vier-Augen-Check des Stammdatenblatts durch die Büroleitung.
Beispielantworten einer fiktiven Kanzlei. Antworten kommen ausschließlich aus dem kuratierten Wiki, ohne Mandantendaten.
Das Problem
DATEV führt die Buchhaltung. Microsoft 365 speichert die Dateien. Aber das Erfahrungswissen Ihrer Kanzlei, also die Abläufe, die Stolperfallen, die Hausregeln, lebt ungesichert in Köpfen.
Wer macht das bei uns? Wo liegt die Vorlage? Was gilt bei diesem Mandantentyp? Die Inhaberin beantwortet dieselben Fragen immer wieder. Jede Unterbrechung kostet Konzentration und Beratungszeit.
Neue Mitarbeitende lernen Hausregeln, Zuständigkeiten und Kanzlei-Auslegungen mündlich und nebenbei. Bis zur Selbstständigkeit vergehen Monate.
Welche Mandantengruppe welche Sonderbehandlung braucht, welche Auslegung sich die Kanzlei zu eigen gemacht hat, was die letzte Betriebsprüfung gelehrt hat: Geht die eine Person in Elternzeit oder kündigt, geht das Wissen mit.
Die kleinen Klickwege und Umgehungen, die den Alltag schnell machen, stehen nirgendwo. Sie werden am Schreibtisch weitergegeben. Oder eben nicht.
Die Lösung
Sie kaufen keine Software, die Ihr Team selbst befüllen muss. Sie kaufen Kuration: Wir bauen die Wissensbasis auf und halten sie aktuell, als laufenden Service.
Wir führen strukturierte Interviews mit Inhaberin, Büroleitung und erfahrenen Mitarbeitenden, sichten bestehende Handbücher, Vorlagen und Notizen. So kartieren wir, wo die Wissensinseln Ihrer Kanzlei liegen.
Aus Rohmaterial werden geprüfte Wiki-Seiten: Prozesse, Zuständigkeiten, Branchenwissen, DATEV-Workarounds. Mandantendaten werden konsequent entfernt, Beispiele als anonyme Typfälle formuliert, jede Aussage mit Quelle belegt.
Ihr Team fragt in natürlicher Sprache. Der Chat antwortet ausschließlich aus dem kuratierten Wiki und verlinkt jede Antwort auf die Quellseite. Nachprüfbar statt plausibel klingend.
Einordnung
Die naheliegenden Alternativen lösen jeweils ein anderes Problem. Keine davon beantwortet kuratiert und quellenbelegt, wie Ihre Kanzlei arbeitet.
Gut für: Formulieren, zusammenfassen, allgemeine Fragen.
Was fehlt: Kennt Ihre Kanzlei nicht. Antwortet plausibel, aber ohne Ihre Abläufe, Ihre Hausregeln, Ihre Auslegungen. Und ohne Quellen.
Gut für: Fragen zum Steuerrecht, breit und aktuell.
Was fehlt: Weiß nicht, wie Ihre Kanzlei arbeitet: Wer gibt frei, welche Vorlage gilt, was hat die letzte Betriebsprüfung gelehrt. Kanzleihirn ist die Ergänzung dazu, nicht der Ersatz.
Gut für: Buchhaltung, Lohn und Steuern, zuverlässig.
Was fehlt: Verarbeitet Daten, synthetisiert aber kein Erfahrungswissen. Die Schicht „Warum machen wir das so?“ fehlt, und die Workarounds stehen nirgends.
Gut für: Ablage von allem, was jemand hineinschreibt.
Was fehlt: Meist veraltet, unstrukturiert, ungepflegt. Das Plugin durchsucht den Wildwuchs, kuratiert ihn aber nicht.
Gut für: Technisch machbar, volle Kontrolle.
Was fehlt: Jemand muss es betreiben, absichern, füttern und die Qualität sichern. Ohne Kuration entsteht LLM-Slop.
Compliance & Vertrauen
Eine Steuerberatungskanzlei kann sich keine Datenschutz-Grauzonen leisten. Deshalb ist das System so gebaut, dass die heiklen Fälle gar nicht erst entstehen können.
Ablauf & Konditionen
Kein offenes Projektbudget, keine Tagessatz-Überraschungen. Sie wissen vor jeder Phase, was sie kostet und was am Ende vorliegt.
Phase 1
1 Woche
Festpreis ab 2.500 €
Liefergegenstand: Bestandsaufnahme-Bericht und konkretes Angebot
Phase 2
4 bis 6 Wochen
Festpreis (laut Angebot)
Liefergegenstand: Lauffähiges Kanzlei-Wiki mit Chat
Phase 3
laufend
ab 1.800 €/Monat
Jederzeit kündbar. Möglich, weil null Lock-in.
Häufige Fragen
Ja, weil es eine andere Frage beantwortet. Fach-Tools beantworten „Was gilt?“. Kanzleihirn beantwortet „Wie machen wir das bei uns?“: Zuständigkeiten, Abläufe, Hausregeln, DATEV-Kniffe und die Auslegungen, die sich Ihre Kanzlei zu eigen gemacht hat. Beides zusammen deckt den Alltag ab.
ChatGPT kennt Ihre Kanzlei nicht: nicht Ihre Abläufe, nicht Ihre Mandantengruppen, nicht Ihre Zuständigkeiten. Hier wird Ihr eigenes Wissen kuratiert und mit Quellen belegt abrufbar gemacht. Jede Antwort verlinkt auf die Wiki-Seite, aus der sie stammt.
Wissensbasis und Chat laufen in Deutschland bzw. der EU. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO wird vor Projektstart geschlossen. Es gelangen keine Mandantendaten ins Wiki, denn Anonymisierung ist Teil der Kuration und kein nachträglicher Schritt. Auf Wunsch betreiben wir das System 100 % lokal auf Ihrem eigenen Server.
Sie behalten alles als Markdown und Git und arbeiten mit jedem beliebigen Editor weiter, ob Obsidian, VS Code oder etwas anderes. Das halten wir im Vertrag fest: null Lock-in. Der Retainer ist jederzeit kündbar.
Wir, im Retainer. 4 bis 6 Stunden Kuration pro Monat sind enthalten, inklusive Reaktion auf Gesetzesänderungen: Erscheint ein neues BMF-Schreiben, werden alle betroffenen Seiten aktualisiert und die alte Rechtslage in der Historie dokumentiert. Ihr Team muss nichts pflegen.
Und das bleibt auch so. DATEV verarbeitet Daten (Buchhaltung, Lohn, Steuern), synthetisiert aber kein Erfahrungswissen. Das Kanzlei-Wiki ist die Schicht darüber: dort steht, warum Ihre Kanzlei Dinge auf eine bestimmte Weise macht, inklusive der DATEV-Workarounds selbst.
Rechnen Sie konservativ: Wenn die Inhaberin pro Woche zwei Stunden Standardfragen einspart, ist das Honorar amortisiert. Dazu kommen schnelleres Onboarding, weniger Wissensverlust bei Personalwechsel und ein Team, das Antworten findet, statt zu warten.
30 Minuten, unverbindlich. Wir besprechen Ihre Wissensinseln, den möglichen Scope und ob eine Bestandsaufnahme für Ihre Kanzlei Sinn ergibt.